Friesische Köstlichkeiten

Friesland ist voller Traditionen. Wer kennt nicht die stolze friesische Flagge, die friesische Sprache und die echten friesischen Sportarten wie das Ballspiel Kaatsen, Skûtsjesilen (Segeln) und Fierljeppen (Stockweitsprung). Zudem ist Friesland ein echtes Kuchenland. Friesische Bäcker können auf dem Gebiet von süßem Brot, Kuchen, Gebäck und Keksen aus vielen historischen Rezepten auswählen.
Wir stellen Ihnen gerne die fünf besten echt friesischen Süßigkeiten vor. Unser Tipp: Kommen Sie schnell nach Friesland und probieren Sie diese herrlichen Friesischen Köstlichkeiten von einer unserer Wasservillen am Tjeukemeer aus!

Top 5 friesischer Süßigkeiten:

Zuckerbrot aus Friesland
Fryske Sûkerbolle (Zuckerbrot) wurde früher hauptsächlich an Sonn- und Feiertagen gegessen. Es ist ein Weißbrot, in dem (viel) Zucker mitgebacken und Zimt hinzugefügt wird. In einigen Restaurants können Sie Zuckerbrot in Form eines Nachtischs bekommen. Laut Fryslân culinair, einem Joint Venture der besseren kulinarischen Restaurants in Friesland, wird das beste friesische Zuckerbrot von Bäcker Schaafsma in Franeker gebacken.

Fryske dúmkes
Fryske dúmkes sind sogenannte friesische Daumen. Es sind süße Kekse aus dem Ofen, die so groß wie ein Daumen sind und gewürzt werden mit Anis und Haselnüssen. Diese Kekse werden bei vielen friesischen Gaststätten standardmäßig zum Kaffee oder Tee serviert. Sie können den köstlichen Keks dann auch in diese heißen Getränke tauchen bevor Sie ihn aufessen!

Drabbelkoeken aus Sneek
Drabbelkoeken sind knusprige runde Kuchen aus Weizenmehl, Butter, Milch und Zucker. Die Kuchen werden seit Anfang des 18. Jahrhunderts in Friesland hergestellt. Die Kuchenfabrik der Familie Haga befindet sich in Sneek. Dort werden diese Kuchen schon seit 1850 gebacken. Haga drabbelkoeken in einer Dose mit traditionellen Abbildungen von einer friesischen Kutsche und der Waterpoort (dem Tor von Sneek) sind ein wunderbares Souvenir!

Oranjekoek
Das älteste bekannte Rezept für Oranjekuchen stammt aus dem Jahr 1753. Vor allem die Bäcker um Leeuwarden und Heerenveen herum haben im 18. Jahrhundert viel Oranjekuchen gebacken. Der Kuchen verdankt seinen Namen den kandierten, dünnen Stückchen Apfelsinenschale, die in dem Kuchen verarbeitet werden. Es ist ein platter, tellerförmiger Kuchen mit einer Schicht rosa Glasur. Außerdem enthält dieser Kuchen Anis und Honig.

Keallepaoten
Keallepaoten (oder auch Kalverpooten) wurden schon im 18. Jahrhundert auf dem Boden des Ofens gebacken, da es zu der Zeit noch keine Backbleche gab. Es sind weiche Kuchen mit Anis in einer länglichen Form, die an das Bein eines Kalbs erinnert. Laut den Geschichten wurde dieser Kuchen gerne von Schlittschuhläufern mitgenommen als Proviant für unterwegs.

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