Berühmteste Spionin der Niederlande

Im Jahr 1876 wurde Margaretha Geertruida Zelle in Leeuwarden als Tochter eines Huthändlers geboren. Sie soll die bekannteste Stil-Ikone, ein Sexsymbol und Femme Fatale ihrer Zeit werden. Margaretha genoss eine ausgezeichnete Erziehung und Ausbildung mit unter anderem Privatunterricht in Englisch, Deutsch und Französisch. Das Geschäft ihres Vaters ging jedoch in Konkurs und ihre Eltern ließen sich 1889 scheiden als Margaretha 13 Jahre alt war. Als sie 18 war reagierte sie auf eine Kontaktanzeige des zwanzig Jahre älteren Offiziers Rudolph MacLeod. Sie heiratete ihn, woraufhin ihre Abendteuer begannen.

Exotische Tänzerin

Im Jahr 1897 ging Margaretha mit ihrem Mann nach Niederländisch- Indien. Die indische Kultur und Traditionen faszinierten sie. Um 1900 zog sie zurück in die Niederlande, wo sie sich schließlich von ihrem Ehemann scheiden ließ. Sie ging nach Paris, wo sie als Malermodell, Zirkuskünstlerin und exotische Tänzerin ihr Geld verdiente.

Am 13. März 1905 trat Margaretha vor einem auserwählten Publikum im Museum Guimet für asiatische Kunst in Paris auf. Sie tanzte barfuß und warf ihre Schleier auf Klänge javanischer Musik. An diesem Abend wurde die mythische Mata Hari geboren. </span></span></p>

Mata Hari wurde eine echte Sensation und begeisterte mit ihren Auftritten in den großen Theatern in Europa Tausende von Menschen. Mata Hari war nicht wegen ihrer perfekten Tanzkünste bekannt, sondern mit ihr war die erste Frau zu sehen, die es wagte, beinahe nackt vor dem Publikum zu erscheinen. Ihren letzten Auftritt gab sie im Metropool Theater in Berlin, denn der Beginn des Ersten Weltkriegs beendete ihre Tanzkarriere.

Verdacht auf Spionage

Mata Hari war nicht nur eine berühmte Tänzerin. Sie war damals bekannt als eine Frau, die in ihrem Hunger nach Macht und Geld verschiedene Affären mit den Reichen der Erde hatte. Da sie einen holländischen Pass besaß, und die Niederlande im Ersten Weltkrieg eine neutrale Position einnahmen, konnte Mata Hari sich während des Krieges sogar in hohen internationalen Kreisen bewegen. Doch das machte sowohl die deutsche als auch die englische und französische Regierung misstrauisch.

Zum Tode verurteilt

Letztendlich waren es französische Soldaten, die eine Code-Nachricht eines deutschen Soldaten abgefangen hatten, in der Mata Hari der Spionage beschuldigt wurde. Nach einem langen Prozess, in dem die Franzosen ihr sieben größere Spionageaktivitäten vorwarfen, wurde sie im Juli 1917 vom Pariser Kriegsgericht zum Tode verurteilt. Am 15. Oktober wurde sie hingerichtet.

In den Spuren von Mata Hari

Wenn Sie Ihren Urlaub in einer unserer Wasservillen genießen, empfehlen wir Ihnen in jedem Fall einen Besuch in Leeuwarden. Hier können Sie bei einem kleinen Spaziergang in die Fußspuren von Mata Hari treten. Ihre Wanderung beginnt am HCL (Historisches Centrum Leeuwarden) am Groeneweg 1. Im HCL können Sie verschiedene Dokumente von Margaretha Zelle sehen. Wenn Sie vom HCL aus den Groeneweg überqueren, gehen Sie gleich rechts durch die Doelestraat zur Grote Kerkstraat. Die Straße sieht, wenn man sich die vielen Autos wegdenkt, noch genauso aus wie früher. In Hausnummer 212 hat Mata Hari den Großteil ihrer Kindheit verbracht. Ein paar Straßen weiter, in Kelders 33 steht das Geburtshaus von Mata Hari. An der Brücke finden Sie das Standbild der Dame, das 1976 zu Ehren ihres 100. Geburtstags aufgestellt wurde.

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